Weihnachtskrippe Header

Folge mir durch die 40 Jahre meiner Weihnachtskrippe

Die Weihnachtszeit – Jedes Jahr ist anders, vieles ähnlich. Doch eine Sache begleitet mich von klein an jedes Jahr aufs Neue und ist nicht mehr wegzudenken.

Die Weihnachtszeit kommt ja immer ach so plötzlich. Die Stimmung hängt oft hinterher. Besondes bei den derzeit frühlingshaften Temperaturen und dem fehlenden Schnee. Doch sobald ich meine Weihnachtskrippe aufgestellt habe, am 1. Advent oder 1. Dezember, kommt diese automatisch in Schwung. Ein Stück Kindheit. Eine Tradition.

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Erinnerungen Header

Wenig weihnachtliche Erinnerungen

Gerade noch in vorweihnachtlicher Stimmung, plumpste mir eine komische Erinnerung ins Bewusstsein…

Also mit Erinnerungen verhält es sich doch wirklich seltsam oder nicht? Sie kommen und gehen, wie es ihnen beliebt. Einige Erinnerungen sind mir einfach verloren gegangen, so sehr ich mich auch bemühe mich wieder zu erinnern. Verschollen in den Untiefen des Gehirns. Und andere tauchen immer wieder auf, obwohl man sie am liebsten endlich los wäre. Erinnerungen können gekoppelt sein an Gerüche, Orte, Worte, Lieder, Farben und an was weiß ich nicht noch alles. Manche Erinnerungen sind wertvoll, andere grausam. Und ich glaube, die Art der Erinnerungen, die sich bei uns aufgehoben fühlen zeigen auch, wer wir sind und wie wir denken und fühlen. Weiterlesen

Happy Halloween Header

Mein kleiner Beitrag zu Halloween

An Samhain (Helloween) dringt das  Übernatürliche in unsere Welt ein, der Schleier zwischen den beiden Welten ist besonders dünn. In der Samhain-Nacht begegnen sich die Lebenden und die Toten.

Grusel, grusel – Aber glaubst du an Geister? Glaube ich an Geister? Ich bin mir da nicht mehr so sicher. Nachdem, was ich alles in meinem Leben erlebt habe, würde ich „Ja“ sagen.  Aber ich habe dicht gemacht. Die Pforten geschlossen. Ich bin sozusagen nicht mehr auf Empfang. Mir machte so etwas schon früh Unwohlsein und eine kleine Anekdote, was es heißt auf Empfang zu sein, die möchte ich euch heute erzählen…

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Lebe wohl Vater

Wenn Zuckerwatte auf einmal Dornen hat

Dann hat man schmerzhaft zu schlucken.

Es wurde einmal mehr etwas stiller auf meinem Blog. Diese Stille hielt auch Einzug in meinen Alltag und in vielen Momenten funktionierte ich über meine eigenen Kräfte hinaus. Die vergangenen zwei Wochen waren nicht immer einfach. Am 14. Juni jährte sich der Todestag meines Vaters nun schon zum sechsten Male, aber das Gefühl bleibt stets frisch. Vor sechs Jahren wurde mir die Nachricht seines Todes überbracht. In einem Moment „wie Zuckerwatte“ kamen sie daher. Die unzähligen Dornen, die bis ins Hier und Jetzt die feine und pudrige Hülle des „Glücklich seins“ durchstießen und nicht mehr schwinden könnende Narben, Spuren und Schmerzen hinterlassen. Weiterlesen

2015-05-22-gammelfleisch

Jahresende und ich spiele Gammelfleisch

Noch 2 Tage des alten Jahres und seit gut 2 Wochen  bin ich das Paradebeispiel an Faulheit. Nachdem ich aufgrund von  persönlichen  Umständen und einer kränkelnden Katze erstmal keine Zeit und Energie für Blog und Co hatte, kam vor Weihnachten noch kurz die Einkaufshetze, an Weihnachten der 5-Stunden-Kochmarathon und ab da eigentlich nur noch nichts! Aaaabsolut nichts! Rein gar nichts! Ich tue so viel „Nichts“, dass ich schon Staub angesetzt habe. So wenig, dass sich meine eh schon nicht vorhandene Kondition noch weiter minimiert hat. Bekomme schon Sportlerpuls beim bloßen Gang zum Mülleimer. Weiterlesen

11. September – der 13. Jahrestag des Terroranschlags in USA

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Ich bin gegen das Vergessen – Einen Moment möchte ich meine Zeit und Gedanken den unschuldigen Opfern und Betroffenen dieses schweren Unglücks schenken. Und uns, die dieses Ereignis vielleicht ein Stück weit mitgeprägt hat.

Heute vor 13 Jahren ist einer dieser Tage, an dem jeder, der es mitbekommen hat, noch genau weiß, wo er sich gerade befand und was er gerade getan hat. Ich bügelte gerade Hemden bei meiner Mutter, rief meinen Bruder an, der den Telefonhörer aufknallte mit dem Worten:“Kann jetzt nicht, guckst du denn kein Fernsehen?“

Und danach war nichts mehr wie vorher….

Der normale Alltag blieb praktisch stehen. Jeder Fremde wurde auf einmal zu einem Verbündeten. Eine Zeit, in der ich so viel Schweigen erlebt habe. Auch an Orten, wo immer gelacht wurde. Menschen saßen stumm nebeneinander und waren sich doch näher als jemals zuvor. Bekannt oder unbekannt. Alles schien mir eins… Kein böses Wort, kein Drängeln an vollen Kassen. Nur irritierte aber nette Menschen. Bis heute entstanden zahllose Fragen. War es so, wie es uns weiß gemacht werden soll oder kam es doch aus den eigenen Reihen? Braucht es denn immer erst so einen Schicksalsschlag, der uns auf einmal schlagartig zusammen führt?

Mir ist dabei völlig egal, wieviel Wahrheit in den Behauptungen der US Regierung liegt. Eines ist zumindest wahr. Es starben unschuldige Menschen – R.I.P. den Opfern von 9/11